Selbst Gemachtes aus der Region

Als Willkommensgruß erwartet Sie ein Flasche Zirberl

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Dieser wird von uns jedes Jahr frisch gemacht und erfreut sich großer Beliebtheit. Einzigartig daran ist die reine Handarbeit, denn es werden alle Zapfen von Hand geschält. Verwendet werden nur die Schuppen der Zirbenzapfen, Zucker und 38%iger Korn, der geschacksneutral ist und dadurch die Frucht der Zirbe besser zur Geltung bringt.

Es ist ein Glück, die Zirbe als “Königin der Alpen” bzw. als “Baum der Zuversicht” frei in der Natur stehend kennengelernt zu haben und in Erinnerung daran zwei unreife, also blau-violette, Zirbenzapfen zum Ansetzen eines Zirbenschnapses sein Eigen nennen zu dürfen! Gemacht ist er schnell, der Zirbeler. Das heißt, der Arbeitsaufwand ist gering, wenn Mann/Frau erst einmal die Zapfen in Händen hält! Und dann heißt es bis zur Verköstigung: Bitte warten!

Im Zirbenschnaps finden sich die heilenden Kräfte der Zirbe in einer äußerst angenehmen Weise. In dieser Form, dezent, am besten vorbeugend, eingenommen, bleibt man vor Erkältungskrankheiten verschont! „Schnaps“ ist eigentlich nicht die ganz korrekte Bezeichnung dafür, denn erstens ist es ein Ansatzschnaps und zweitens wird Zucker und etwas Honig zugesetzt. Also ist es ein mehr oder weniger süßer “Likör”. Aber, so wie in Tirol der Licor de Cassis als „Ribiselschnaps“ bezeichnet wird, ist der Zirbenlikör eben ein “Zirbenschnaps” bzw. ein „Zirbeler“. Alkohol ist auf jeden Fall drin, und das nicht zu wenig. Er löst aus den unreifen, harzenden Zapfen und Kernen nach und nach die aromatischen und gesunden ätherischen Öle, die sich im Harz befinden, sowie Gerb- und Bitterstoffe. Es ist das ätherisches Öl der Zirbe, das als viel beschworener „Geist der Zirbe“ entspannte Harmonie bewirkt, dem Herzen und dem Gespräch gut tut!  Und den Bronchien.

Die Zirbe, die ja trotz Widrigkeiten bis zu 1000 Jahre alt wird, fruchtet übrigens in ihrem Jugendalter von rund 40 Jahren das erste Mal und dann durchschnittlich alle 6 Jahre. Da heißt es wieder: Bitte warten! Zu unserem Zirbelerglück benötigt auch die Reife der Zapfen Zeit, nämlich 1 ganzes Jahr, und wir haben ein paar Wochen Zeit für die Suche und Ernte noch nicht ausgereifter, blau-violetter Zapfen. Sie sind noch harzig und liefern das richtige Aroma! Außerdem lassen sie sich gut schneiden.

Da wir sehr Naturverbunden sind, haben wir es uns zum Ziel gemacht, einige Kräuter, Beeren und Früchte selbst zu verarbeiten.

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Unsere Marmeladen (Konfitüren) …

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… enthalten nur eigene Früchte und Zucker. Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Marillen, Hagebutten und Weintrauben werden von uns zu wunderbarer Marmelade/Konfitüre verarbeitet.

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Was wäre Ostern ohne einen Osterschinken?

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Wir räuchern unser Fleisch auf 1400m Seehöhe und erreichen dadurch eine ganz besondere Qualität. 2 bis 3 Wochen wird das Fleisch in der Beize eingelegt. Das Räuchern dauert zwischen 24 und 48 Stunden. Wir verwenden Schweinefleisch aus der Region und legen großen Wert auf artgerechte Haltung und biologische Aufzucht. Geräuchert wird mit reinem Buchenholz zwischen 40 und 60 Grad in einer speziellen “Schlauchselch” welche sich am Klippitztörl befindet. Die Höhenlage bewirkt das unser Geräuchertes extrem Mürbe ist und ohne weitere Behandlung zum Verzehr geeignet ist.

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Ringelblumen – Salbe  &.  Lerchenpech – Salbe

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Viel geliebte Ringelblume.

Heilsalbe bzw Zugsalbe nach alter Überlieferung hergestellt. Ringelblumen sind so unkompliziert! Man kann ihre Blütenblättchen frisch oder getrocknet verwenden und hat so die Möglichkeit, sich jederzeit ein Ringelblumensälblein zu rühren.

Sie haben keine Ringelblumen? – Man kann getrocknete Ringelblumen-Blütenblätter in der Apotheke oder im Naturwarenhandel preisgünstig kaufen, und der Herstellung einer duftenden Heilsalbe steht – selbst im tiefsten Winter – nichts mehr im Wege, auch wenn Sie sie „nur“ in kleinen Döschen als Lippenbalsam verwenden oder verschenken!

Gemacht ist sie – ruckizucki – wie in Uhrzeiten mit geringem Aufwand, aber mit viel Freude: Durch einen Heißauszug mit geeignetem Fett (Bio-Kokosfett, Schmalz oder Ziegenbutter) gehen Auszug der Pflanzenheilkräfte und Salbenherstellung Hand in Hand! Auch Kinder lieben es, solche Salben zu kochen! Die Ringelblumensalbe mit ihren antiseptischen und adstringierenden Eigenschaften können Sie sehr vielseitig einsetzen bei

  • Lippenpflege
  • rauer und entzündeter Haut
  • wunder Haut (Babypopo, Schnupfennase)
  • Abheilung von kleinen Schnitt- und Schürfwunden
  • harmlosen Insektenstichen
  • Gartenhänden
  • Quetschungen, Zerrungen, Prellungen
  • Bandscheibenbeschwerden
  • Genicksbeschwerden
  • Verbrennungen, Sonnenbrand
 
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Wer will, gibt für eine einfache Haussalbe noch einige andere hautheilende Kräutlein wie Spitzwegerich, Breitwegerich, Melissenblätter, Blätter und Blüten aller Malvenarten (besonders Wegmalve, Wilde Malve, Mauretanische Malve), Nadeln von Fichte, Kiefer, Tanne, Steinkleeblätter und Blüten, Rotkleeblüten, Gänseblümchen, Gundelrebe, Veilchen und Wildes Stiefmütterchen dazu. Schafgarbe wäre auch o.k., allerdings besitzt sie ein hohes Allergiepotential.- Rechtzeitig überlegen, wo die gefüllten Salbendöschen zum Verfestigen der Salbe gekühlt werden können.

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Das gute alte Lärchenpech

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© Simone Fritzer
 

Seit Generationen wird das Lärchenpech noch als altbewährtes Mittel in so manchen Häusern verwendet. Ein verborgenes Talent, das bei vielen Wehwehchen hilft. Neben dem besonders geschätzten Lärchenstammholz, das zumeist wegen seiner Witterungsbeständigkeit verwendet wird, hat sich mit der Gewinnung des Lärchenharzes eine weitere Nutzungsform ergeben. Das Harz wird in den Gebieten Kärntens, Südtirols und den Schweizer Alpen gewonnen. Nicht nur in der Volksmedizin und Tierheilkunde wird das Harz angewendet. Es dient auch zum Beispiel zur Abdichtung von Holzfässern, im Boots – und Schiffsbau, zur Herstellung von Schutzlacken oder ganz einfach bei einem trockenen Husten.

Die Lärchenharzgewinnung heute Ertragsreiche Spenderbäume zeichnen sich durch eine Wuchsfreudigkeit und eine starke Bekronung aus. Bäume in einem Alter zwischen 80 und 120 Jahren geben am meisten Harz. Der durchschnittliche Ertrag pro Baum in einem Erntejahr ( Mai bis September ) beträgt je nach Region ca. 200 – 370 g Harz. Für den Baum hat die Harzbohrung übrigens keine Folgen. Wenn es richtig durchgeführt wird kann ca. 10 – 15 Jahre Lärchenpech geerntet werden bis der Harzertrag zum Stillstand kommt.

Verwendung des Lärchenpechbalsam

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten den Lärchenpechbalsam herzustellen. Eine davon ist Bienenwachs, Olivenöl, Teebaumöl, Thymianöl und Lärchenterpentin zu vermischen.

Man bekommt den Balsam aber auch schon fertig in Apotheken zu kaufen. Ich persönlich hatte seit meiner Mandeloperation ständig Seitenstrangangina in der Jugendzeit und mir wurde immer sofort Antibiotikum verschrieben bis es mir dann irgendwann zu viel wurde mit den Medikamenten. Da ich in der Apotheke Pharmazeutisch – kaufmännische Assistenz gelernt habe, kam ich dann auf die Lärchenpechsalbe. Seit ich dann angefangen habe die Lärchenpechwickel am Hals zu machen wurden die Beschwerden stetig weniger und heute habe ich es nur noch äußerst selten.

In der Volksmedizin wird der Balsam als entzündungshemmendes Mittel angewendet. Bei trockenem Husten, Halsschmerzen oder Heiserkeit wird der Balsam auf den Hals – und Brustbereich aufgetragen und ein warmes Tuch darauf gelegt. Auch bei Nieren – und Blasenbeschwerden kann man die Salbe zur Linderung auf den betroffenen Bereich auftragen und wiederum mit einem Tuch bedecken. Für Kinder wird der Lärchenpechbalsam bei Erkältungskrankheiten wie ein Brustbalsam angewendet. Der Vorteil vom Lärchenpech ist, dass man ihn auch auf den Halsbereich auftragen kann, was man bei einem Brustbalsam aufgrund der stark riechenden ätherischen Öle bei Kindern nicht machen sollte. Es bedarf einer längeren Anwendung und Geduld als bei herkömmlichen Arzneimitteln, ist aber für den Körper (und er wird es ihnen danken) die weitaus gesündere Methode.

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Unsere Keimlinge und Pflanzen für Gemüse und Kräuter züchten wir selbst

 

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Von Juli bis September sind unsere Wälder voll mit Pilzen und Eierschwammerl (Pfifferling).

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Da wir nicht alles auf einmal verbrauchen können, bieten wir auch unseren Gästen an, Ihnen nicht nur bei der Suche, sondern auch bei der Verarbeitung und Konservierung behilflich zu sein.

Ein Trockenapparat sowie eine Gefriertruhe stehen zur Verfügung.

Ob getrocknet, eingefrohren oder in Öl und Essig eingelegt, im Winter schmecken die Pilze und Schwämme hervorragend.

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Sauer Eingelegtes

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Wer hat im Sommer nicht die gleichen Probleme, das alles auf einmal Reif wird. Man hat kaum die Möglichkeit die Reifen Tomate, Gurken,Zuchini, Pfefferoni und vieles mehr zu verbrauchen. Einfache Methoden ermöglichen es uns die Früchte haltbar zu machen. Schmeckt noch dazu besser als gekaufte Gläser aus dem Supermarkt.

Da wir Feinschmecker sind, machen wir auch einige Gewürze aus unseren eigenen Kräutern

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Bärlauchsalz